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Merotin

Znak obce Měrotín

Eine kleine Gemeinde, die etwa 8 km von Litovel liegt. Měrotín, das zum ersten Mal bereits im Jahr 1365 schriftlich erwähnt wurde, zählt heute ungefähr 92 Häuser und 289 Einwohner.

Das Dorf Měrotín liegt an den Hängen des Hochlandes Drahanská vrchovina 327 Meter über dem Meeresspiegel ungefähr 8 km westlich von Litovel. Etwa 1 km südlich vom Dorf gibt es den bewaldeten Hügel Šumina (418 m ü. M.), der nördliche Horizont wird vom Kamm des ungefähr 2 km entfernten Berges Třesín (344 m ü. M.) umzäumt, in dem sich die bekannten Höhlen Mladečské jeskyně befinden. In der westlichen Richtung erhebt sich das Hochland Drahanská vysočina (genauer gesagt Bouzovská oder Ludmírovská), im Osten ist der Blick in die Landschaft von Haná geöffnet, vom Norden zum Osten wird der Horizont vom Gebirgsmassiv des Jeseníky-Gebirges gebildet, in der Ferne kann man die Berge Oderské und Hostýnské vrchy erblicken.

Die Gemeinde zählt heute 92 Häuser und 289 Einwohner, es gibt hier einige private Landwirte und kleine Handwerker, ein Lebensmittelgeschäft und ein Gasthaus werden betrieben. Der Name des Gemeinde lautete früher Myrotyn und die erste schriftliche Aufzeichnung über sie stammt aus dem Jahr 1365. Auf dem ältesten Gemeindesiegel ist im Kreisfeld der Schutzherr der Kirche, der Hl. Martin auf einem Pferd abgebildet, wie er mit dem Schwert seinen Mantel abschneidet und ihn einem vor ihm knienden Bettler reicht.

Das Dorf scheint durch die Straße dritter Klasse, die von Savín in Richtung Mladeč und weiter dann nach Litovel führt, in zwei Teile geteilt zu sein. Wenn wir in die östliche Richtung gehen, führt uns eine von Ahornen gezäumte Straße. Vom ersten Hang abwärts gelangen wir in die Dorfmitte, auf der rechten Seite gehen wir an einer reizvollen Kapelle vorbei. Diese zierliche sakrale Architektur ist auf dem Gewölbestein des Hauptportals mit der Jahreszahl 1843 datiert. Der Weg steigt steil aufwärts und führt uns an den östlichen Rand des Dorfes. Hier können wir ein kleines „Stadion“ (gebaut in der Nähe des ehemaligen Kuhstalls) nicht übersehen, in den Wintermonaten ist es voll von Eis laufenden Kindern. Der Sportverein TJ Sokol hat vor, auf dem Sportplatz eine asphaltierte Spielfläche zu errichten, um den Spielplatz im Sommer für Skateboarden u. ä. nützen zu können.

Auf der anderen, der westlichen Seite der Gemeinde, die früher „das Amtsviertel“ genannt wurde, gibt es ein medizinisches Zentrum, eine Turnhalle, die auch als Kultursaal dient, ein Gasthaus, ein Geschäft, die Pfarre, das Gebäude des Gemeindeamtes (in diesem Gebäude gab es noch vor ungefähr zwanzig Jahren eine Schule), die Kirche und den Friedhof. Die römisch-katholische Pfarre, eine wertvolle barocke Architektur aus dem Jahr 1772, die in der Liste der liegenden Kulturdenkmäler der Tschechischen Republik eingetragen ist, aber vor allem die unweit stehende Pfarrkirche des Hl. Martin von Tours sind es wert, dass man ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

In den letzten Jahren gelingt es in Měrotín, neue Projekte zu realisieren – aus dem Gebäude der alten Schule entstand das Gemeindeamt, wo auch die Bibliothek mit öffentlich zugänglichem Internet ihren Platz hat, es wurde ein Spielplatz für Vorschul- und Schulkinder errichtet, die örtliche Straße wurde rekonstruiert u. ä. Von den freiwilligen Vereinen sind im Dorf der Sportverein Sokol (Falke) und die Feuerwehr aktiv. Es gelingt eine Reihe von Sport-, Kultur- und Gesellschaftsveranstaltungen, z.B. Rodelwettrennen, Dorffest, Ball, Karneval für Kinder u. ä. zu veranstalten.

In der Umgebung der Gemeinde wurde in der Vergangenheit an einigen Stellen ein sehr hochwertiger Kalkstein gefördert. Die Förderung verlief im Steinbruch Skalka – Měrotín, der der Firma VÁPENKA VITOUL s.r.o. gehört. Diese Firma wurde bereits im Jahr 1913 gegründet und sie verarbeitet den Kalkstein durch Brechen und Mahlen mit abgestufter Feinheit je nach Zweck der Verwendung. Ursprünglich beschäftigte sich die Firma mit Kalkbrennen in zwei Kreisöfen – davon die frühere Bezeichnung „kruhovka“ (kruh = tschechisch Kreis). Die Kalkbrennerei und der Steinbruch befinden sich umweit des Dorfes in nordöstlicher Richtung.

 

Měrotín 19
Měrotín, 783 24

Telefon:+420 585 347 163
GSM:+420 724 178 444
E-mail:starosta@merotin.c…starosta@merotin.cz E-mail Adresse kopieren
Web:www.merotin.cz…http://www.merotin.cz Hinweissadresse kopieren
Starosta:Mgr. Miroslava Vaňková
IČ:635341
Pohled od Pardusky
Kostel sv. Martina
Kostel sv. Martina v Měrotíně
Kostel sv. Martina
Kostel sv. Martina
Kostel sv. Martina v Měrotíně
Kostel sv. Martina v Měrotíně
Farní kostel sv. Martina v Měrotíně
Pohled na Měrotín
Výhled na Měrotín
Výhled z Pardusky
Vrch Parduska u Měrotína
Vyhlídka z Pardusky
Vrch Parduska
Kostel sv. Martina
 
 
 
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